Donnerstag, 24. Juli 2014

falten falten falten

Wie schon berichtet, feiern um uns herum lauter Freunde und Verwandte  ihre Jubeltage und am liebsten sind mir natürlich die selbstgemachten Gaben. Der Aufwand fällt sehr unterschiedlich aus, was im Charakter der Dinge liegt.
Hier eines, was fünf Minuten länger braucht, dafür aber um so überraschender ist. (Dafür habe ich beim Mustermittwoch geschwänzt!)



Lange  hatte ich mich um die Bücherverabreitungsfrage gewunden, liebe ich doch Bücher so wie sind, sehr. Aber seitdem ich hier den Damm gebrochen hatte, sehe ich das gelassner. Schon Jahre hatte ich beobachtet, was so gezaubert wird aus Büchern und hatte irgendwie bei aller Faszination Bauchweh. Inzwischen gibt es auch deutschsprachig Literatur zu dem Thema, z.B.hier
Eine tolle Buchfalterin kann man auch hier sehen.
Beim Falten der Buchstaben hat mir dieses Video sehr geholfen, danach ist klar wie das prinzipiell funktioniert und da man das mit fast jeder Art Typografie machen kann, sehr verschieden einsetzbar.



Hier war es die TIMES, die ich als Klassiker sehr schätze.

Und es gibt eben wirklich  Bücher, die will keiner geschenkt oder gespendet haben, dann doch lieber so!
"nebenbei" rollt auch noch die Buchproduktion für die diesjährige Sommerpost. Es liegt also im Hause KaZe viel Papier rum, dabei sollte sich doch auch die Sommergarderobe mehren.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Mustermittwoch Urlaubs - Fliesen

Zur Inspiration URLAUB  von Frau Müllerins MM im Sommer, fiel mir auf, dass ich oft in den Ferien Fliesen fotografiert habe und das ja meist ganz feine Muster sind ! Deshalb ist mein heutiger Musterbeitag Urlaubsfliesen.

Spanien, die Seite einer Garage an der costa dorada


Barcelona, Fliesen von Gaudi, ursprünglich für ein Wohnhaus entworfen und umgesetzt, später (ich glaube erst nach seinem Tod) in verschiedenen Größen als Straßenpflaster. Allerdings auf diesen eher großen Teilen kann man in Reus, dem Geburtstort von Gaudi schlendern.

















Der Boden in einer  außergewöhnlich schönen öffentlichen Toilette in Wien, die in jedem guten Reiseführer vertreten ist und es ist ein Genuss sie zu besuchen. Jugenstil vom Feinsten und mitten im Zentrum.



























Stockholm.

Mir fallen noch viel mehr ein, die nicht so schnell greifbar waren, weil nicht digital abgelegt. Natürlich ganz viele in Portugal und bei V&B in Mettlach im Museum .
 

Ein ganz toll gepflasterter Vorhof einer Kirche in Montblanc in Spanien. die meisten Steine stehen hochkant.Jedes Segment war anders, da aber der Platz begrenzt mit Häusern war ,ist es nicht möglich gewesen alle auf einmal festzuhalten.

Ein Uferweg in Hannover, den viele kaum beachten bzw. gar nicht  merken worüber sie laufen, dabei sind sie wirklich witzig. 

Dienstag, 15. Juli 2014

zu viel, zu schnell, zu ...

Wenn es hier ganz ruhig ist, dann tobt meist das Leben ganz heftig. So viel erlebt und keine Zeit gefunden zu berichten. Wenn man gerade das eine Ereignis verabeitet und schon ins Nächste stolpert, ist es mit dem Abarbeiten nicht so leicht.
Vielleicht schaffe ich ein paar Rückblicke, von der Textil-Art zum Beispiel oder vom Rudolstädter TFF.
In den Sommermonaten gibt es hier unzählige Geburstagskinder, so dass sowohl Geschenke, als auch Köstlichkeiten entstehen. Manchmal schaffe ich dabei ein Foto zu machen, denn das Machen selbst, ist für mich schon genießen. Und wenn man beim Kuchen backen auch noch Muster friemeln  kann, macht es doppelt Spaß!


Zum Geburtstag vom Lieblingsmann wollte ich Cannelés reichen - eine Spezialtät aus Bordeuax, die ich hier und hier gefunden hatte. Optimistisch hatte ich schon mal den Teig im Kühlschrank deponiert, um dann festzustellen, dass es diese speziellen Formen auch im Tortissimo- Laden nicht gibt, die jeden Backkiki führen. Die Verkäuferin schaute mich sehr verdreht an.


In der Not habe ich dann zu Minigugelhupfformen gegriffen und mußte mir die entsprechenden Backzeiten neu erarbeiten, weil die Hitzeverteilung komplett anders ist. Aber es klappte und war dann ein Backmarathon, denn mit nur einer Form, dauert das Ganze dann mehrere Stunden. Es ist aber wirklich lecker und so ganz anders und sieht einfach sehr atttraktiv aus. Von den Gästen kannte jemand sogar aus dem Frankreichurlaub genau diese Spezialität.


Es ist einfach verrückt wie die gleichen  Zutaten nur durch die unterschiedliche Verarbeitung so verschiedene Geschmackserlebnisse ermöglichen .Sie waren dann auch ratz fatz aufgenascht  (es waren knapp 100 Stück)

Donnerstag, 3. Juli 2014

Gruß aus der Küche

Das Einweihen der Crêpespfanne verlief sehr kreativ. Habt einen leckeren Tag!

Samstag, 28. Juni 2014

Stoffspielerei Monogramm

Fasziniert bin ich von alten Monogrammen schon immer, Wäsche war wertvoll, Damast, Leinen. Man hat sie über Jahre zusammengespart und sie war so viel wert, dass man sie ins Pfandhaus bringen konnte. Jenny Marx soll ihre edle Wäsche wohl ein paar Mal dort abgegeben haben, um die Familie über die Runden zu bringen, weil das Geschriebene ihres Mannes die Familie nicht ernähren konnte.



Zu heutigen Thema konnte ich gleich mehrere Dinge zusammenfügen: Willkommensgeschenk für Babys, Fußball -WM und Monogramme. Solch einen Ball für ein Baby habe ich schon einmal mit paper piecing gemacht und wollte das Erprobte nun auch weiterführen. Drei Bälle aus je 12 Fünfecken und 20 Sechsecken mit einem, dass den Buchstaben des Neuankömmlings trägt. Das dritte Baby ist noch nicht geschlüpft und ich stehe noch namenlos da. Unterschiedliche Alphabete hatte ich mir gesucht. Ein paar Vorlagen habe ich hier, aber für die heutige Stoffspielerei habe ich mir aus der Bibliothek von Barbara Müller Kreuzstichalphabete geholt. Dieses Buch läßt keine Wünsche offen, ich kann es wärmstens empfehlen. Es gibt nur zwei Seiten Text, der Rest sind herrliche Vorlangen. Besonders angetan haben es mir die Kombinationen aus breiten und hohen Buchstaben.




 Für einen Wäschebeutel habe ich aber dies hier begonnen. Es werden insgesamt drei Buchtsaben. Der Grund ist Rohseide, also von den Fäden sehr unterschiedlich dick. Ich hatte die Befürchtung, dass sich das auf die Schrift auswirkt, dem ist aber nicht so, nur das Zählen ist mühevoller. Ich finde es von Vorteil, wenn so viel Zeit ist, dass man einen Buchtaben komplett schafft. Das geht eindeutig schneller, weil man sich in die Bindung eingeguckt hat.



Dann gibt es noch mehr Ideen, die alle noch in den Anfängen stecken.
Eine gezeichnete Vorlage soll per Transferfolie oder Laserdruck und Lavendelöltechnik "gedruckt" werden. das ist auch etwas, was ich immer mal probieren wollte.Terpentinersatz ( ich wußte gar nicht, dass es so etwas gibt) soll auch gut klappen. Hat jemand Erfahrung damit?


Ein weiterer Wäschebeutel steht auch noch am Anfang, der einfach jünger daher kommen sollte. Der Stickgrund ist hier ein Pünktchenstoff, was man auf dem Foto kaum sieht.







Dafür habe ich aus einem alten "brigitte"- Geschenkebuch einen Buchstaben  groß kopiert und Teile davon aufgezackelt.(hier auf dem Foto erst gelegt) Die restlichen Schwünge müßten nun per Hand gestickt werden. Ok, man kann natürlich sagen, was soll das, jetzt wo man sich mit dem nötigen Kleingeld ein Stickwunder nach Hause holen kann. Aber echt handgemacht hat eben seinen eigenen Chrakter.

Wie man ganz modern Initialien sticken könnte, neben den klassischen Pfaden, ist mir erst ganz zum Schluß eingefallen. Wie oft, wenn man ein Thema ansticht, eröffnen sich dabei neue Horizonte.
Hoffentlich finde ich mal Zeit, das auszuprobieren.

Das Thema hat heute Suschna in die Runde geworfen und damit wieder viele neue Ansatzpunkte und Ideen für textile Geschenke in meinem Kopf plaziert. Das ist toll, aber auch ein bißchen schlecht, denn damit wird die Liste wieder länger.
Suschna sammelt auch die links der Mitstreiter.

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