Mustermittwoch saftige Sonnen

In einem Ordner war mir ein Foto begegnet von einer Blutorange, die ich schon optisch immer sehr reizvoll finde. Das passt doch wunderbar zum Septemberthema von der Müllerin. Noch sind sie nicht zu bekommen, aber wenn es dunkler wird, gibt es wieder viele Sonnen dieser Art.




Einen appettlichen Mittwoch  für euch! Wenn man länger draufschaut, tropft einem der Zahn, oder?



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Hummeliges Frühherbstmonsterchen

Ich sehe überall und immer Gesichter und Wesen, in Schatten, Wolken, Geäst, Klecksen - eben immer und dieses mal für Post genutzt.





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Wochendendfreuden

Am ersten Wochenende im September gibt es traditionell am Goldenen Reiter den Töpfermarkt, der immer ein Fest für die Sinne ist. An diesem Stand hier konnte man Insekten aus Keramik bewundern und natürlich kaufen. Die waren echt toll und handwerklich erstaunlich. Detailgenau wollte ich nicht fotografieren, weil ich es teilweise recht unverschämt finde wie das einige Besucher tun.

Es gab von Stubenfliegen über Küchenschaben bis zur großen Libelle ein großes Sortiment.

Den absoluten Pflaumensommer nutzen wir natürlich reichlich.


Dahlien freuen sich über Hopfen .






Mustermittwoch Früchte

Mustern mit Früchten ist das Motto der Müllerin für diesen Monat. Zugegebenrmaßen wolte ich zuerst mit Zwiebeln drucken, aber meine Tochter war ganz fasziniert von der "Haut" der Galliamelone und fragte: Hast du damit schon mal gedruckt? Nein, hatte ich nicht. So habe ich ganz fix die Melone  übers Stempelkissen gewalzt und versucht zu drucken.

Ob das nun ein Muster ist, sei dahingestellt, auf alle Fälle eine feine Struktur.


Ein kleiner Versuch, aber da ist noch viel mehr drin und eßbar bleibt sie trotzdem.

schuat mal bei der Müllerin wie fruchtba die Muster am heutigen Mittwoch sind.

Stoffspielerei gewebte Spinnen und Papier

Das heutige Thema WEBEN , welches Frau Nahtzugabe ausgab, ist ja ein extrem weites Feld. Man kann eigentlich alles verweben und es gehört zu den ältesten Fertigkeiten der Menschen. In Spanien konnten wir voriges Jahr Reste von Senkrechtwebstühlen in einem Freiluftmuseum sehen. Bis dahin kante ich das nur vom Teppichknüpfen.
Meinen Webrahmen habe ich voriges Jahr der Schule geschenkt, aber weben kann man ja auf vielerlei Art.
Die Idee  mit Stoffstreifen zu weben hatte ich beim Thema Karo schon mal für ein Kissen genutzt. Frau machwerk hat jetzt mit einer kleinen Animation hier gezeigt, wie das geht. Genauso habe ich es damals auch gemacht.

In den sechsziger Jahren gab es Kreisweben mit Bast. Untersetzer und Schalen waren besonders beliebt. Dabei wurde über Pappen gerarbeitet.
Diese Technik wollte ich mal ganz anders umsetzen: da ich gerade an textilen kleinformatigen Dingen in drei Farben für ein Ausstellungprojekt einer Textilgruppe arbeite, habe ich beides angefangen zusammen zu führen Drei Farben im Wechselspiel auf Leinen. Spinnen, Spinnen, Spinnen - ein Vorgeschmack Altweibersommer.



Es sollen noch viel mehr werden und sich überlagern.

Gewebt habe ich als Kind ganz gern mit Papierstreifen. Da gab es so A5-Umschläge mit bereits geschnittenen Streiffen und man konnte so selber Papier weben ohne große Vorbereitung. Eine Beschäftigung für Regentage, die ich neben zeichnen gern gemacht habe. Gibt es so etwas noch?
Hier mal etwas freier, wobei man jeden Papierrest verwerten kann. Bei schönen Resten werfe ich ungern etwas weg.



 

Witzig ist auch ein Foto einer Zeitschrift zu zerschneiden und verweben. Überraschende und erstaunliche Effekte ergeben sich .

Jetzt wird noch fix der Sonntagskuchen gebacken und dann schaue ich neugierig, was sich so alles getan hat beim Treffen ums Thema weben. Ich freue mich! Euch einen schönen Sonntag!