Sonntag, 31. August 2014

Stoffspielerei gewebte Spinnen und Papier

Das heutige Thema WEBEN , welches Frau Nahtzugabe ausgab, ist ja ein extrem weites Feld. Man kann eigentlich alles verweben und es gehört zu den ältesten Fertigkeiten der Menschen. In Spanien konnten wir voriges Jahr Reste von Senkrechtwebstühlen in einem Freiluftmuseum sehen. Bis dahin kante ich das nur vom Teppichknüpfen.
Meinen Webrahmen habe ich voriges Jahr der Schule geschenkt, aber weben kann man ja auf vielerlei Art.
Die Idee  mit Stoffstreifen zu weben hatte ich beim Thema Karo schon mal für ein Kissen genutzt. Frau machwerk hat jetzt mit einer kleinen Animation hier gezeigt, wie das geht. Genauso habe ich es damals auch gemacht.

In den sechsziger Jahren gab es Kreisweben mit Bast. Untersetzer und Schalen waren besonders beliebt. Dabei wurde über Pappen gerarbeitet.
Diese Technik wollte ich mal ganz anders umsetzen: da ich gerade an textilen kleinformatigen Dingen in drei Farben für ein Ausstellungprojekt einer Textilgruppe arbeite, habe ich beides angefangen zusammen zu führen Drei Farben im Wechselspiel auf Leinen. Spinnen, Spinnen, Spinnen - ein Vorgeschmack Altweibersommer.



Es sollen noch viel mehr werden und sich überlagern.

Gewebt habe ich als Kind ganz gern mit Papierstreifen. Da gab es so A5-Umschläge mit bereits geschnittenen Streiffen und man konnte so selber Papier weben ohne große Vorbereitung. Eine Beschäftigung für Regentage, die ich neben zeichnen gern gemacht habe. Gibt es so etwas noch?
Hier mal etwas freier, wobei man jeden Papierrest verwerten kann. Bei schönen Resten werfe ich ungern etwas weg.



 

Witzig ist auch ein Foto einer Zeitschrift zu zerschneiden und verweben. Überraschende und erstaunliche Effekte ergeben sich .

Jetzt wird noch fix der Sonntagskuchen gebacken und dann schaue ich neugierig, was sich so alles getan hat beim Treffen ums Thema weben. Ich freue mich! Euch einen schönen Sonntag!

Freitag, 22. August 2014

Fische und kein Meer, aber mehr


 Unser kleiner Urlaub an die Mecklenburgische Seenplatte war natürlich ein ständiger Kontakt mit Fisch in jeder Form. Unglaublich wie viele Fisch in der Müritz vorkommen.Von den kullinarischen Genüssen ganz zu schweigen.


Hier der Versuch im Müritzeum etwas von der schillernden Pracht einzufangen. 


 

In der Inselstadt Malchow war man ziemlich aktiv mit der Häkelnadel unterwegs.

Das aprillige Wetter vewehrte uns zwar Badetage, aber hatte immer die tollsten Himmel parat. Ein Traum!




Mittwoch, 20. August 2014

Mustermittwoch- ungewöhnlicher Fund 100 Jahre alt

Ein erfischender Kurzurlaub in Mecklenburg liegt hinter uns mit viel Grün und Blau, aber heute zum MM möchte ich euch einen  recht ungwöhnlichen Musterbeitrag zeigen. Im Sommer gibt es hier ja viele Geburtstag und da mein Papa besondere alte Postkarten sammelt, habe ich auf Flohmärkten immer auch da mal ein Auge drauf.
Gefunden habe ich einen kleinen Umschlag, auf dem Künstler-Postkarten-Vignetten stand mit Patentnummern. Masken und Muster, sowie eine kleine Anleitung war beigelegt.100 Jahre haben die Blätter auf dem Buckel und sind wahrscheinlich im ausgehenden Jugenstil zum Art deco entstanden.







So wie sich das liest, braucht man noch fotoempfindliches Papier und mehr Zubehör.Ich kann man nur vorstellen, dass so etwas nur in Fotoateliers möglich war. Im Hausgebrauch waren Fotoapparate ja eher die Seltenheit .Wer heute noch Muster parat hält, könnt ihr wie immer bei der Müllerin sehen.

Freitag, 8. August 2014

kleine Sommerpause

Mittelweit fahren,
wasser und grün spüren,
lesen,
vom Nichtstun ermatten.
Bis später, euch auch schöne Sommertage!

Montag, 4. August 2014

3 x 2 ist 6 - Bücher - Post- Aktion Im Sommer

Schon fast legendär sind die Postaktionen von Tabea und der Müllerin und nun auch Frau Wien. Diesen Sommer erfreuen sich viele Gruppen gegenseitig mit selbstgemachten kleinen Büchern, Rückenhöhe 12 cm, der Rest frei zur kreativen Gestaltung. Bücher und Papier aus eigener Werkstatt  ist etwas ganz Feines, so bin ich auch dabei und habe wie immer meinen Zeitfond für solche Extras total überschätzt. Irgendwie bin ich da einfach  nicht lernfähg! (Die Stoffspielrei im Juli fiel komplett flach, obwohl ich willig war.)




Mein Vorrat an selbstgemachten Papieren ist groß, so dass da die Wahl schon schwer fällt. Kleister-, Wachs-, Marmorpapiere, Suminagashi und frei gestaltete Blätter. Daraus habe gewählt, so wurden nicht alle sechs Bücher gleich, sondern jedes ein wenig anders, was mir besonders gefällt.



Ich wählte das Querformat, weil es sich gut für den Urlaub füllen lässt. Als erstes wurden Graupappen geschnitten und danach liebevoll Seiten mit dem Papiermesser gerissen. Ich finde diese offenen Kanten sehr schön bei handgemachten Büchern. Es sind zumeist edle Papiere, damit jedes Werkzeug benutzt werden kann.



Dann wurde mit Bubileim alle Pappen bezogen und 24 Stunden gepresst. Die Innenseiten bekamen ein passendes, oft kontrastierendes Papier und wieder mußte gepresst werden. Dann sah das Ganze so aus!



Ich habe mich für die Koptische Bindung entschieden, die sehr beweglich ist, aber den großen Vorteil hat, dass man das Buch total flach aufschlagen kann und somit wunderbar schreiben, kleben, zeichnen kann.
In der Endphase beim Nähen gab es keine Möglichkeit für Bilder, weil hier noch Vorbereitungen anstanden für ein Projekt mit der Wittenberger Malschule. Auf dem Weg dorthin habe ich noch bei Regen alle Bücher in den Kasten geworfen und hoffte, dass sie alle heil ankommen und nicht durch weiters Wasser müssen.


Es wäre schön, wenn ein ok kommt, denn ich habe auch schon Sachen auf dem Postweg verloren. Leider, aber man kann ja nun nicht alles per Einschreiben versenden. Von Alexandra aus der Schweiz habe ich bereits ein erstes Sommerbuch bekommen. Vielen Dank! Nun bin ich weiter gespannt ,was so bei mir über den Sommer ankommt .

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