Mustermittwoch - geschriebenes Ornament




Ein neuer Monat, eine neues Thema bei Frau Müllerin - Ornanment. Ein ziemlich weitläufiges Thema, was so vielfältig wie nur was sein kann. Ganze Bücher füllen dieses Thema. Ich habe mich ihm vorsichtig kalligrafisch genähert. Die Wahl fiel auf Schreiben, da viele Ornamente so feingliedrig und homogen in der Linienführung sind, dass es für mich naheliegend war.

Geschrieben mit  Ebony- Tinte und einer Speedbal-Feder.


Restefreuden in grün-blau

Bei einer Aktion blieb Farbe übrig, so habe ich die angrührten Näpfchen leergemacht und ein Aquarellblatt gefüllt so ganz nach Phantasie. Schöne Papiere kann ich immer gebrauchen, auch wenn keinerlei Mangel besteht, kann ich Farben nicht einfach in den Abfluss rühren.


 Aus diesem Blatt habe ich jetzt für ein Geburtstagskind eine meiner Lieblingschachteln gefaltet, hier und hier schon mal anders gezeigt. Der exzellente Milchtütenkniff dieses mal nur einseitig. Ich freue mich selber so sehr an Geschenkverpackungen, dass es fast egal ist, was da drin ist.


Musterbeutelklammern mit Nagellack gepimpt sind noch ein Farbpunkt extra. Aus dem Rest schaffe ich sogar noch eine.

Blogproblem: der Blog wird zur Zeit nicht mehr aktualisiert, man sieht also über bloglovin nur Posts von voriger Wochenmitte. Ich habe keine Ahnung, woran das liegt.

warme Gedanken

Hier fühlt man schon fast den  Frühling,ich sahe bereits Jungs in kurzen Hosen, aber woanders pfeifft noch eisiger Wind. So kam mir die Mütze Guggeren mit dem doppelten Rand gerade recht, die ich bei KB-design entdeckt habe mit einer feinen Anleitung. Hat sich wunderbare gestrickt. Verarbeitet habe ich australischer Wolle ohne Zusätze, damit es richtig wärmt. Erworben in einem neuen Wollgeschäft (schlimme Verführung). Vier Tage habe ich jede frei Minute gestrickt und nun ist sie auf dem Weg nach Kanada.
 
Die Puppenkamera konnte die Farbe nicht richtig einfangen, es ist ein Ton dazwischen - ein grünliches Petrol, obwohl dieses Jeansblau auch klasse wäre.























Ein wohlig warmes Wochenende wünsche ich Euch !

Mustermittwoch Lampenladen

Mein Thema zum Michaelas Mustertag sind heute Lampen bzw. eine, einmal beleuchtet ,einmal pur fotografiert und einmal bearbeitet.

Die Öffnung ist so dominant, dass die Grafik des Schattens nicht so zum Tragen kommt.

 

So plaziert werden sie ganz appetitlich, denn ich muß an Konfektkästen denken, oder ?


Nun bin ich gespannt auf das Märzthema der Müllerin.

Ich habe mich sehr über eure Kommentare zur Jeanschenille gefreut, da gibt es sicher demnächst noch mal etwas zu zeigen.

Stoffspielerei - Chenille mit Jeans

Unser Februarthema widmet sich dem Thema Chenille, zu dem ich hier und hier schon mal experimentiert hatte. Auf ein kleines bißchen Erfahrung konnte ich also zurückgreifen. Da ich damals gemerkt hatte, dass Köpergewebe für diese interessante Technik äußerst passend ist, wollte ich eine Jeans verwerten. Der Beginn war also das liebevolle Zerstückeln einer Männerjeans mit 36er Beinlänge. Da bekommt man doch allerhand Einzelteile zum Verarbeiten. Das sah dann so aus:

Als Untergrund habe ich eine uraltes fabrikneues Stück Denim gnommen aus einer Zeit, als ich Jeans-latzhosen für meine Kinder genäht habe, weil nicht daran zu denken war, so etwas kaufen zu können. Die Unterschiedlichkeit der Blautöne gefällt mir sehr. Das inspiriert gleich zu Neuem.

Danach folgt erst mal  Fleißarbeiet mit Diagonalen nähen und schneiden.Prfis haben dafür ein extra Teil. Ich habe schnöde mit Schere geschnitten. Bei größeren Objekten gibt da Blasen frei Haus.


Nach dem Gang in der Waschmaschine,ergab sich unteres Bild . Eigentlich ganz witzig, aber doch zu weit auseinandergenäht, da habe ich mich etwas verschätzt. Als Fläche finde ich es trotzdem gut, aber das Ziel war eine Rolle zu machen. Dann wird aber die sichtbare Flächer viel kleiner und es sieht nur noch schnuddelig aus. Also das Ganze nochmal. Zum Glück ist ja noch genug übrig, aber zum heutigen Termin nicht mehr schaffbar.


Ein Teil wollte ich noch mit anderen Untergründen probieren und dieses Mal schön eng genäht. Nur fiel mir nach der Hälfte ein, dass eigentlich der Druck die Basis sein sollte und das Köperkaro in der Mitte, zu spät!




 Über das Ergebnis war ich aber dann doch erfreut, es hat genau den erwünschten Fluffieffekt. Und alles war in der Waschmaschine bei 40°C ! Trockner ist nicht zwingend nötig, was man ab und zu so liest.



Hier im Detail schön zu sehen, haptisch sehr angenehm. Das wird eine kleine Tasche und das große Stück wird eben nochmal genäht, deshalb gibt es heute hier, wie so oft, lauter angefangene Ideen statt End- produkte.
Unsere Aktion sammelt heute Frau Machwerk, bei der ihr dann noch mehr Beiträge zum Thema entdecken könnt. Viel Vergnügen und einen schönen fluffigen Sonntag!
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