Perlen- Stoffspielerei Januar

Da ich bei der Stoffspielerei im März Perlen benutzt habe und mich an Strickstulpen versucht hatte,


war die Energie etwas anderes zu probieren als frifris ihr Thema verkündete, irgendwie nicht ausreichend, zumal ich weiß, dass alle mir vorschwebenden Projekte  mit Perlen einen extremen Zeitvorlauf benötigen. Eine Perlentasche z.B. schwebt mir vor und die Idee eines verwandelbaren Untersetzers mit dem man spielen kann, scheiterte an der Größe der Perlen, die ich hier habe. Meine Vorsätz nur Vorhandenes zu verbrauchen wollte ich nicht brechen.


So zeige ich heute einfach ein uralt-UFO. Vor vielen Jahren hatte ich ein Buch von Katharina Dietrich aus Hamburg in den Händen und war ganz fasziniert von ihren Arbeiten. Davon inspiriert habe ich ein grünes Armband angefangen, dem eigentlich nur der Verschluß fehlt. Aufgestickt auf einem Ripsband und es hat ziemlich lange gedauert bis diese kleine Fläche gefüllt war. Gespannte Flächen lassen sich irgendwie besser besticken, als ein labbriges Band in der Hand. Ich weiß nicht mehr, warum ich es nicht zu Ende gearbeitet habe. Aber ich denke ich bin dem Stück inzwischen einfach entwachsen. Mit Grün konnten sich die Töchter nicht anfreunden. So schlummert es in der Schublade vor sich hin.

Gesammelte Spielereien könnt ihr heute bei frifris sehen, die heute Gastgeberin ist.Vielen Dank!
Ich bin gespannt, wer sich an was gewagt hat und komme dann am Montag schauen. Mal sehen, ob das mit der Postplanung klappt.




Der letzte Schnee, oder?

Kurz vor kanpp schaffe ich es nun doch wenigstens einmal am Januarthema bei der Müllerin teilzunehmen. Irgendwie begann das Jahr schon ziemlich straff. Hier ist nach einer Woche wirklich schönen Winters nun alles wieder grau in grau.
Weiß als Farbe ist oft sehr speziell, weil  nicht immer deckend bei Tusche z.B., oder schnell austrocknend bei Gelstiften. Im Urlaub bin ich zu einem Stift gekommen, der eine kreidehaltige Flüssigkeit enthält, radierbar sein soll und mit einem Schwamm getupft wird, das wollte ich für die Schneekristalle probieren.





Und hier habe ich die Lochschablone noch mal aktiviert, schon mal HIER zum Thema Kreis gezeigt, jetzt aber unterschiedlich groß, so dass doch Schneeflockenassoziation entsteht.

Kleider per Post

Der Onlinehandel mit Kleidung soll extrem zugenommen haben, es geht aber auch so!

Dame in Rot .



Hier fehlen noch die Birnen. Obsttag?



Typo und Handschriftliches vereint. Alle Karten reisen demnächst und virtuell jetzt gleich zu Frau Nahtlust zur Papierliebe am Montag.

Es lebe die Handschrift

 Feiern wir das handgeschriebene Wort, denn heute wird in den USA , am 23.1.der  Nationltag der Handschrift begangen. Das sollten wir auch tun und am besten einem lieben Freund eine Karte schicken, natürlich handgeschrieben. Ich denke es gibt genügend Gründe, sie hochleben zu lassen und daran zu arbeiten, dass neben dem ständigen Getippse auf Tasten überall (was ich ja gerade auch tu, welch Ironie!) dieser wichtige Teil genügend Achtung im Alltag widerfährt.

Mit vielen Post-und mail-ART-Aktionen der letzten Jahre besonders von Tabea und der Müllerin ist sicher einigen auch wieder ins Bewutßtsein gerückt worden, wie schön es sein kann persönliche Zeilen zu erhalten. Jede Handschrift ist anders und so verschieden wie die Menschen dahinter auch. Wie schön, wenn man schon an der Schrift erkennt, wer der Schreiber ist.

Da wir hier eine echte Postfamilie sind, hat das auch auf unsere Kinder abgefärbt und auch sie wissen Post zu schätzen und haben Freude daran echte Post zu verschicken und zu erhalten, trotz der vielfältigen digitalen Möglichkeiten.


Die Handschrift meiner Mama.




Unsere Jüngste schreibt so exakt klein, dass sie locker einen Briefinhalt auf eine Postkarte plazieren kann.Es ist aber 1A zu lesen. Ich muß immer an die geheime Nachricht bei Tim Taler von James Krüss denken. Hier ist es ein Text von E. Kästner. Angeklickt, kann man es auch hier lesen.



Die Handschrift meines Papas

Post von meinem Opa hätte ich gern gezeigt . Auch damals gab es Schulreformen, denn er hat sowohl lateinisch, als auch Sütterlin schreiben gelernt und auf wundersame Weise hat sich beides zu einer Schrift bei ihm vereint. Das war einfach etwas besonders.

Wie wichtig es ist das Kinder mit Handgeschriebenem Erlerntes erfassen ist inzwischen hinlänglich erwiesen, trotz der Gelder die fließen, um Schulen mit riesigen digitalen Tafeln auszustatten, die nur noch Touch ermöglichen. Es entstehen ganz andere Vernetzungen im Hirn, wenn Kinder Erlerntes, Erlebtes aufschreiben per Stift und Papier. Die Regisseurin Doris Dörrie sagte einmal, dass sie ihre Studenten  Drehbuchideen mit Stift auf Papier erfassen läßt, weil sie dabei anders denken!!!

Auch wenn viele vor Jahren sicher die Nase gerümpft haben über Schönschreibübungen in der Grundschule, sie waren sinnvoll und die verschiedenen Schulschriften, die im Umlauf sind, sind teilweise ein graus und wären einen eigenen Post wert.
Von der Ästhetik eines handgeschrieben Briefes ganz abgesehen, die Notiz auf dem Küchentisch oder ein liebes Wort auf einem Zettel bedeuten den meisten mehr als eine SMS . Handschrift ist wieder schwer im Kommen, denn auch sie zeugt von Authentizität und Individualimus, die man damit vermitteln kann, in Geschäften und Cafes, in der Werbung.

Ermutigt eure Kinder und freut euch wie Bolle, wenn ihr etwas Handgeschriebenes bekommt!


Gabriele Trillhase arbeitet sehr vielfältig als Künstlerin und  ist  eine Verfechterin der Handschrift , denn sie hat  einen Club zur Rettung der Handschrift gegründet.

Kommt gut ins Wochenede und schreibt ein paar Zeilen!




Falten im Kleid - Papierliebe

Nach einer Origami -Anleitung Typografisches fürs Kleid zur Papierliebe bei frau nahtlust.


Sie sind international , werden aber weiter wandern und für Postkarten  verarbeitet.

Inspiriert durch eine Ausstellung, die ich vor einem Jahr hier sah. Alltagsgegenstände aus Papier gehören in China zu einer Tradition , wenn ein Mensch geht. Man gibt dem Verstorbenen Dinge mit, die er sich gewünscht hat oder die er auf der andere Seite gerbrauchen kann. Es sind aber keine Grabbeigaben, sondern es wird sichtbar verbrannt .




Alles, was ihr hier seht, ist aus Papier. Es gab Schuhe jeder Art, Unterwäsche, Schlipse, falsche Geldscheine und auch vieles andere, aber die Bekleidung hat mich am meisten fasziniert. Wie ich das Ganze finde, ist für mich sehr zwiespältig. Unmengen von Chemie gehen bei dem Verbrennen in die Luft, denn die Papiere sind lackiert, bedruckt etc. Als ich damals von der Ausstellung las, dachte ich es handelt sich um private gefaltete Papierarbeiten, aber hier ist eine Industrie entstanden, nur zum Verbrennen.


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