die gestreifte Novemberfee

zog die Gewinnerin! Tatarata! Das nächste Jahr wird

Frau Nähkästchen

kalligrafisch durch Jahr begleitet. Herzlichen Glückwunsch liebe Teresa! Bitte schicke mir deine Postadresse, dann kann der Kalender noch diese Woche zu dir reisen. Vielen Dank für eure Teilnahme und Kommentare.






















Da die Gedanken ja immer mal zur diesjährigen Adventspost reisen und ich öfter streifig unterwegs bin, stieß ich auf dieses alte Detailfoto einer Kette. Farblich könnte das auch eine Wahl werden, gefällt mir gerade sehr. So vielfältig die Möglichkeiten.

Unterwegs sein 2018 - Verlosung Kalender

Wer hier schon länger liest, weiß , dass die Papierflüsterer, eine Gruppe Kalligrafiebegeisterter seit Jahren einen Kalender gemeinsam erarbeiten. Nach einem demokratisch gewählten Thema wird über Monate gearbeitet und mit viel  Diskussion und Kritik die Blätter für den Kalender ausgewählt, was manchmal echt hart ist. Sind wir doch inzwischen weit mehr, als es Monate gibt. Deshalb gibt es dieses Jahr auch wieder einen gestalteten Titel und kein Ausschnittraster wie in den ersten Jahren.


Hier drei kleine Teaser.



Mit dem Thema habe ich erst etwas gefremdelt, weil es noch nie wirkliche Berührungspunkte damit für mich gab. Den hohen Stellenwert, den viele im Haiku sehen, die sich mit Poesie beschäftigen, erschließt sich mir leider nicht wirklich. Es war sehr spannend sich damit zu beschäftigen, Neuland ist immer eine Herausforderung. Aber letztendlich ist das Thema "nur" ein Aufhänger für uns gestalterisch zu arbeiten. Er mißt übrigens 49 x 22 cm .
Für ganz Neugierige: den aktuellen Kalender und alle davor kann man sich hier als pdf ansehen auf der Seite von Mari Boley .
Käuflich zu erwerben online hier oder live in der Kunsthoffpassage in Dresden im Blue-child.

Wer sich schon mal eine Vorfreude aufs nächste Jahr machen möchte oder ein Geschenk für einen Schriftbegeisterten braucht, hat bis Sonntag 24 Uhr die Möglichkeit hier einen Kommentar zu hinterlassen. Im Verlauf des Montags wird der Gewinner bekanntgegeben. Viel Glück!

Die Lichtverhältnisse für Fotos sind gerade supoptimal.

Grau in grau bleibt grau, oder?

Ein paar Spuren im November zum Mark Making -Thema. Ob ich noch mehr schaffe, weiß ich zu dieser Zeit immer nicht so recht - Marktvorbeitungen.

 Graues Gesso mit den Fingern bearbeitet und


nach einem Abklatsch sieht es dann so aus. Gefällt mir!



Bei grauem Wetter ist gutes Schuhwerk von Nöten, diese Spuren habe ich noch nicht eingefangen. Schuhe zeichnen mag ich total gern!



























Wer  noch mehr Spuren hinterlassen hat, könnt ihr bei der Müllerin sehen

Hausbau

 
Mit Begeisterung sehe ich mir schon immer die herrlich charakterstarken Tiere von Ihr an und da das Tochterkind seit Harry-Potter-Lesezeiten Eulen sehr ans Herz gewachsen sind, gab es Familienzuwachs im Sommer. Für die Eule, die aus Paris gleich mit Ei kam, habe ich dann noch eine kleine Behausung gebaut, mit eigenem Papier natürlich.




Ich muß immer grinsen, wenn ich dieses herrliche Gesicht seh, wie sie grimmig alles beäugt. Sie ist inzwischen voll integriert und darf bei Prüfungen als Glücksbringer beisitzen.




























In der letzten Woche ist tolle Post bei mir angekommen, vielen Dank an Lucia und Eva. Auch dieser Buchschatz ist eingetroffen, es war eine Freude schon unausgepackt, so liebevoll umhüllt, hatte Michaela das verschickt. Mein Weihnachten war also schon! Was bin ich stolz über diesen Gewinn. Lieben Dank Frau Müllerin und liebe Losfee. Es ist rundum so gelungen, aus einem Guß, wirklich toll. Und ich bin da megakritisch, was Buchgestaltung angeht .


verlinkt zum creadienstag


Musik und Textiles

Die Eröffnung der Jazztage Dresden im neuen Saal des Kulturpalastes mit Chick Corea. Die Akustik ist grandios, ein Hörgenuß hoch drei.Und die Herren waren einfach unglaublich, ein toller Abend.

Manchmal fallen die Ereignisse wirklich in dichter Folge.Der sonnige Samstag waren wir auf wichtigen Erinnerungswegen mit der Schwiergermama in Brandenburg unterwegs. Dort gibt es Wälder satt, ein Pizausflug wäre vielleicht auch erfolgreich gewesen.




























Nach einem feinen Esse in Waldlokal "Zum Kuckuck" ging es nach Forst, welches zu Beginn des letzten Jahrhunderts mal den Beinamen -das kleine Manchester- hatte, so viele Schlote von Webereien gab es.
Die Textilndustrie liegt in Mitteleuropa so ziemlich am Boden und wird anderswo ausgeführt. Ein Gebäude in Forst dient jetzt als Textilmuseum mit einer schönen Anzahl verschiedener Maschinen, die alle noch in Betrieb genommen werden können. Durch eine Gruppe hatten wir das Glück uns einer Führung anschließen zu können und konnten so fast alle Maschinen in Aktion erleben. Nicht nur die Ästhetik einer mechanischen Maschine fasziniert, sondern auch die Art und Weise des Weges bis zum Endprodukt.Von der Lautstärke dieser Maschinen, die schon einzeln extrem war, ganz zu schweigen. Eine ganze Halle davon -heute kaum vorstellbar, dass Leute ihr Leben so verbracht haben. In Forst wurde sehr laut gesprochen hieß es!




 Zwirnmaschine                                                          Hier wurde Effktgarn gesponnen.

Ich bin nicht ganz unbeleckt was Textiles angeht, aber ich habe auch neue Dinge erfahren.Wie zum Beispiel ein Manipulator arbeitet. So wie heute wurde ja nicht gefärbt, das lief noch natürlicher und differenzierter in den Farben. An dieser Maschine wurden Flocken verschiedener Farben gemischt (im Bild ganz unten) und es entsteht ein Vlies, welches die Farbigkeit zeigt, die diese Flocken, später als Garn bei einem Gewebe ergeben würden. So konnte man Nuancen steuern, in dem man die entsprechende Flockenmenge erhöht hat und berechnete wie die Zusammensetzung eines Faden sein muß, um eine gewünschte Farbe zu bekommen.




 Auch diese Maschine hat mich überrascht. Kannte ich zwar aus Studienzeiten Roßhaareinlage, aber Gedanken wirklich um deren Herstellung hatte ich mir nie gemacht. Schon lange werden diese Versteifungen für Revere und Polster durch synthetisches Material ersetzt.

Was ihr in der Schale seht, ist tatsächlich ein Bündel Pferdehaare und Greifer zupfen daraus Haare die mit einem Baumwollfaden umsponnen werden, die die Grundlage für ein steifes Gewebe ergeben.



























Der Kettbaum einer Jaquardmaschine.

Bei den Jazztagen war auch Ute Lemper und so hatte ich am Sonntag gleich einen weiteren besonderen Abend mit K., die extra angereist war dafür.


Und herrliche Post gab es auch, erhaltene und verschickte. Es ist immer ein Genuß, aber nicht immer schaffe ich es zu zeigen.



Sehr witzig mit Monds Post kamen sozusagen gleich zwei weiter Bloggergrüße durch Karte und Aufkleber .Es ist immer herrlich wie sich die Kreise schließen. Seid ganz herzlich bedankt.

Pardon, schön unscharf, mein Tefonino hat eine kleine Fokussiermacke.Und demnächst bekomme ich ganz große Post, habe ich Glückpilz doch Michaelas wundervolles Buch gewonnen! Da kann der November gruselig grau werden, bei mir ist die Freude bunt.




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